
Was ist Oberflächenspannung?
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Oberflächenspannung ist eine Größe, die uns im täglichen Leben sehr oft
begegnet, ohne dass wir sie bemerken. Sie spielt bei Wasch- und
Reinigungsvorgängen, bei allen Schmierstoffen z.B. im Auto und in der
Kosmetik eine Rolle. Sogar der Wasserläufer ertrinkt nur deshalb nicht, weil
ihn die Oberflächenspannung des Wassers trägt. |
| Die Oberflächenspannung wird durch die Anziehungskräfte der
Flüssigkeitsmoleküle untereinander hervorgerufen. Betrachtet man ein
Molekül im Inneren eines Mediums, so wird dieses von all seinen Nachbarn im
Mittel gleich stark angezogen. Es wirken also nach allen Seiten die
gleichen Kräfte, so dass die resultierende Kraft gleich Null ist (siehe
Bild). |
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Befindet sich hingegen ein Molekül am Rand einer Flüssigkeit,
dann wirken auf der einen Seite weiterhin die Anziehungkräfte aus dem
Inneren des Mediums, während sich auf der anderen Seite keine Moleküle
des Mediums mehr befinden, die eine Anziehungskraft ausüben. Dadurch
entsteht eine resultierende Kraft, die in das Innere des Mediums gerichtet
ist.
Im makroskopischen Maßstab führt dies dazu, dass
Flüssigkeitstropfen in Abhängigkeit von der Oberflächenspannung der
Flüssigkeit eine gewölbte Oberfläche aufweisen, da die Flüssigkeit
bestrebt ist, ihre Oberfläche zu minimieren.
Die Oberflächenspannung ist deshalb als die Energie definiert, die benötigt wird,
die Oberfläche einer Flüssigkeit um ein Flächenstück zu vergrößern. Demzufolge
entspricht eine minimale Oberfläche einem Energieminimum. |
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