
Oberflächenspannungs-Messverfahren
Blasendruckmethode (Blasendruckverfahren)
Da die Oberflächenspannung durch ihre
große Anwendungsbreite zu einem wichtigen Prozessparameter geworden
ist, wird es notwendig, sie durch ein einfaches und praktikables Verfahren
zu messen. Zu diesem Zweck bietet sich die Blasendruck - Methode an.
Mit dieser Methode kann die dynamische Oberflächenspannung von Flüssigkeiten bestimmt werden.
Durch die innere Anziehungskraft einer Flüssigkeit werden auch
Luftblasen, die sich in der Flüssigkeit befinden, komprimiert. Der
dabei entstehende Druck (Blasendruck) steigt mit abnehmendem Blasenradius.
Den gegenüber der Umgebung erhöhten Druck macht man sich bei der Blasendruckmethode
zu nutze. Dazu wird über eine in eine Flüssigkeit getauchte Kapillare
ein Gasstrom geleitet. Die sich dabei bildende Blasenoberfläche wölbt
sich und verringert dabei kontinuierlich den Blasenradius. |
| Dabei steigt der Druck bis zu einem Maximaldruck. Bei diesem hat die Blase ihren kleinsten
Radius, den Kapillarradius, erreicht und bildet eine Halbkugel. Nach Überschreiten
dieses Punktes platzt die Blase auf und reißt von der Kapillare ab,
so dass sich eine neue Blase bilden kann. Dabei kommt es zu einem charakteristischen
Druckverlauf (siehe Bild), der zur Bestimmung der Oberflächenspannung ausgewertet wird. |
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| Diese Messmethode zur Bestimmung der Oberflächenspannung wird bei den
Blasendruck - Tensiometern
SITA DynoTester, SITA pro line t15, SITA science line t60 und in unserer
Prozess - Messtechnik
SITA clean line ST verwendet. |
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