SITA CleanoSpector - Messprinzip

Der SITA CleanoSpector ist ein handliches und einfach zu bedienendes Messgerät zur Kontrolle von Teileoberflächen auf filmischen Restschmutz. Angezeigt wird der Grad der Sauberkeit der Teile aus Metall oder anderen Werkstoffen in Prozent.
Der SITA CleanoSpector erfasst die Schmutzschicht durch deren Fluoreszenz, die von einer LED mit Licht im ultravioletten Bereich angeregt wird. Eine Fotodiode im Sensorkopf des SITA CleanoSpector misst die Intensität der Fluoreszenz. Je höher der Messwert, desto stärker ist der Schmutzfilm bzw. geringer ist die angezeigte Sauberkeit. Fluoreszenz ist eine spezielle Form der Lumineszenz. Angeregt wird die Fluoreszenz durch Strahlung im ultravioletten Bereich.



Intensität der Fluoreszenz in Abhängigkeit von deren Wellenlänge Ölfilm auf Edelstahlblech

Elektronen fluoreszierender Moleküle absorbieren dabei Photonen und gelangen auf ein höheres Energieniveau. Dieser angeregte Zustand ist energetisch instabil. Die Elektronen kehren unmittelbar in den Grundzustand zurück, wobei die aufgenommene Energie wieder frei gesetzt wird. Dabei kommt es zur Emission von Fluoreszenzlicht. Da ein Teil der Energie in Wärme umgewandelt wird, ist die ausgesendete Strahlung energieärmer und hat damit eine größere Wellenlänge.

Prinzip der Fluoreszenz


Die Parameter des SITA CleanoSpector sind optimal auf typische Verschmutzungen in Reinigungsprozessen abgestimmt. Für spezielle Kontrollaufgaben lässt sich die Wellenlänge der Diode anpassen. Organische Stoffe, die ultraviolettem Licht ausgesetzt werden, zeigen eine starke Eigenfluoreszenz. Das ermöglicht das Erfassen von Öl- und Fettfilmen sowie von Tensidenbelägen. Weiterhin können damit definierte Wachs- und Korrosionsschutzschichten nachgewiesen werden.

Folgendes Diagramm zeigt das Fluoreszenzspektrum eines Kühlschmierstoffes bei Anregung mit einer Wellenlänge von 365 nm. Mit einer Auswertewellenlänge von 460 nm kann die Verschmutzung mit dem SITA CleanoSpector optimal erfasst werden, da die Intensität der Fluoreszenz sehr hoch ist.

Intensität der Fluoreszenz in Abhängigkeit von deren Wellenlänge

Der SITA CleanoSpector arbeitet nach dem konfokalen Messprinzip. Das Anregungslicht und das durch die Fluoreszenz emittierte Licht folgen dem gleichen, parallelen Strahlenverlauf. Die Positionierung des Sensorkopfes ist damit unproblematisch und eine online Messung kann einfach realisiert werden. Der SITA CleanoSpector kompensiert automatisch den Einfluss des Umgebungslichtes. Das Messverfahren erfasst Schmutz auf vielfältig geformten Teilen aus nicht bzw. schwach fluoreszierenden Material. konfokales Messprinzip
 
  SITA CleanoSpector - Prospekt anfordern
SITA CleanoSpector - Artikel anfordern
SITA CleanoSpector - Informationen zum Messprinzip anfordern
 


Zurück... Home Nach oben... E-Mail Kontakt
©2000-2008 by
SITA Messtechnik GmbH